Vergleich: Etikettendrucker

Kroko 600 ElectricPro oder DYMO Rhino 6000+?

Technischer Vergleich von tragbaren Etikettendruckern für die Elektrotechnik: Kroko 600 ElectricPro und DYMO Rhino 6000+.

Der Vergleich konzentriert sich auf dokumentierbare Merkmale: Druckgenauigkeit, Geschwindigkeit, Materialbreiten, Schneidevorrichtungen und PC-Workflow. Unten finden Sie die Punkte, in denen sich die Geräte wirklich unterscheiden – und was der Unterschied in der praktischen Kennzeichnungsarbeit bedeutet.

Aktualisiert am 18.8.2026

Kroko 600 ElectricPro Handetikettendrucker

Kurze Antwort

Wählen Sie Kroko 600 ElectricPro, wenn

  • Sie breitere Etiketten wünschen: Materialien 4–36 mm
  • Sie präzisere Ergebnisse bei kleinem Text benötigen: 360 dpi
  • Sie viel und schnell drucken: 35 mm/s
  • Sie automatische Full-Cut- und Half-Cut-Schneidevorrichtungen sowie eine Rewind-Funktion wünschen
  • Kennzeichnungen aus Excel-, CSV- oder DXF-Dateien mit Kroko Autoprint erstellt werden

DYMO Rhino 6000+ kann ausreichen, wenn

  • Etiketten maximal 24 mm breit sind
  • eine Druckauflösung von 180 dpi für Ihre Nutzung ausreicht
  • eine Druckgeschwindigkeit von 10 mm/s für Ihre Druckmengen ausreicht
  • die PC-Nutzung auf die Grundfunktionen der DYMO ID Software beschränkt ist

Grundlagen: Diese gehören zu den Standardfunktionen beider

Beide Geräte verfügen über Funktionsstrukturen für Kennzeichnungen im Elektro- und Kommunikationsbereich. Diese entscheiden nicht den Vergleich – sie sind die Grundlagen eines professionellen Handdruckers.

Kabelkennzeichnung (Wrap)

Umlaufende Kennzeichnung für Kabel, bei der der Text auch nach der Installation lesbar bleibt.

Fahnenkennzeichnung (Flag)

Fahnenförmiges Kabeletikett für dünne Leiter und Schaltkabel.

Panel-Etikett (Patch Panel)

Gleichmäßige Serie von Port- und Panel-Kennzeichnungen mit einem Druckvorgang.

Punch Block

Kennzeichnungen für Verteilerfelder und Reihenklemmen mit der richtigen Teilung.

Face Plate

Kennzeichnungen für Frontplatten und Gehäuse als saubere Serien.

Festgelegte Kennzeichnungen

Etiketten mit vorbestimmter Länge, wenn die Länge der Kennzeichnung standardisiert ist.

Seriennummerierung

Fortlaufende Nummerierung und erweiterte Seriennummerierung für komplexere Serien.

Schrumpfschläuche

Schrumpfschlauch-Kennzeichnungen; bei Kroko Größenklasse 3–21 mm.

Der eigentliche Vergleich: Woher die Unterschiede kommen

Unten nur die Punkte, in denen die dokumentierten Daten der Geräte voneinander abweichen.

Der eigentliche Vergleich: Woher die Unterschiede kommen
FunktionKroko 600 ElectricProDYMO Rhino 6000+Vorteil
Druckauflösung360 dpi180 dpiKroko
Druckgeschwindigkeit35 mm/s10 mm/sKroko
Max. Materialbreite36 mm (Materialien 4–36 mm)24 mmKroko
SchneidevorrichtungAutomatische Full-Cut und Half-Cut sowie RewindManuelle Schneidevorrichtung in der Vergleichstabelle des HerstellersKroko
PC-VerbindungUSBUSBUnentschieden
PC-SoftwareKroko Autoprint: XLSX-, CSV- und DXF-Daten direkt zu EtikettenDYMO IDKroko
SchrumpfschläucheJa, 3–21 mmJaKroko
Kennzeichnungsfunktionen für die ElektrotechnikKennzeichnungsfunktionen für die Elektrotechnik und Autoprint-WorkflowsHot Key-FunktionenUnentschieden

Klick-Test: Wie viele Vorgänge eine Aufgabe erfordert

Viele Druckprogramme sind komplex zu bedienen, und ein Maß für die Benutzerfreundlichkeit ist die Anzahl der Klicks, die für ein bestimmtes Ergebnis erforderlich sind. Die Zahlen stammen aus internen Testdaten der Kroko Print Solutions Oy und werden in der Tabelle wie angegeben dargestellt.

Klick-Test: Wie viele Vorgänge eine Aufgabe erfordert
AufgabeKroko AutoprintDYMO ID
3-zeiliges Etikett zentriert23
Datenimport aus neuer CSV-Datei und Druck (Etikettenvorlage ist bereits vorhanden)78
Drucken von zwei verschiedenen Etiketten aus denselben Daten (mehrseitige Vorlagen)7nicht unterstützt
Aus denselben Daten zwei vom Benutzer ausgewählte unterschiedliche Etiketten1016
Mehrseitige Vorlagen, bei denen die Seiten unterschiedliche Größen haben7nicht unterstützt
Importierte Daten können bearbeitet werdenJaJa
Zusammenführen von DatensätzenJaJa
ZeitstempelJaNein
Zeitstempel mit anderen Datensätzen verknüpfenJaNein
DatenfilterungJaNein
DataMatrixJaNein
Separate Druckansicht ohne EditorJaNein

Der Test deckt eine begrenzte Anzahl von Aufgaben ab und sein Maßstab ist die Anzahl der vom Benutzer durchgeführten Vorgänge. Die Ergebnisse sollten nicht als allgemeine Usability-Bewertung interpretiert werden.

Was die Unterschiede in der Praxis bedeuten

Breiteres Etikett, mehr Informationen

Krokos 36 mm ist 12 mm breiter als die von DYMO angegebene 24 mm. Das bedeutet längere Kennungen, mehr Zeilen und besser lesbare Zentral- und Gerätebezeichnungen.

Doppelte Nennauflösung

360 dpi gegenüber 180 dpi zeigt sich in kleinem Text, Barcodes und DataMatrix-Codes. Die Auflösung allein entscheidet nicht über die endgültige Qualität, bietet aber deutlich mehr Spielraum.

Schnelleres Drucken in Serien

35 mm/s gegenüber 10 mm/s macht sich sofort bemerkbar, wenn Dutzende oder Hunderte von Kennzeichnungen gleichzeitig gedruckt werden.

Automatische Schneidevorrichtungen und Rewind

Full-Cut und Half-Cut sowie Rewind beschleunigen den Seriendruck und sparen Material – in der aktuellen Vergleichstabelle von DYMO ist die Schneidevorrichtung als manuell angegeben.

Daten direkt zu Etiketten

Kroko Autoprint liest XLSX-, CSV- und DXF-Daten direkt zu Etiketten und kann Datensätze filtern und zusammenführen. Mit DYMO ID wird dieselbe Arbeit manuell erledigt — der Unterschied zeigt sich sofort, wenn die Kennzeichnungen aus einem Schaltplan oder einer Geräteliste stammen.

Mehrseitige Vorlagen: ein Datensatz, mehrere Etikettentypen

Mit Kroko erhalten Sie aus denselben Daten auf einmal Etiketten in verschiedenen Größen und Typen, zum Beispiel eine Kabelkennzeichnung und ein Panel-Etikett. Im Klicktest sind das 7 Klicks — DYMO ID bietet diese Funktion nicht.

Gerät + Software

Kroko 600 ElectricPro funktioniert nahtlos mit Kroko Autoprint

Beide Geräte werden per USB an den Computer angeschlossen, aber der PC-Workflow erledigt den Großteil der Arbeit. Kroko Autoprint liest XLSX-, CSV- und DXF-Dateien und leitet sie direkt an die richtige Etikettengröße – auf dasselbe Gerät, mit dem Sie einzelne Kabel vor Ort kennzeichnen.

Daten direkt zum Etikett

Excel, CSV und DXF rein, fertige Etiketten raus. Keine manuelle Neueingabe und keine Tippfehler.

Automatische Dimensionierung

Zum Beispiel werden die Maße eines Wickel-Etiketts je nach Kabeltyp ohne manuelle Berechnung bestimmt.

Sicheres Drucken für alle

Der Designer erstellt die Vorlagen, der Monteur druckt nur noch. Niemand stört versehentlich das Layout.

Skalierbar bei Bedarf

Kroko Watcher, API-Aufrufe und Cloud Print verbinden Kennzeichnungen mit ERP-, WMS- und Produktionssteuerungssystemen, wenn der Bedarf wächst.

Häufig gestellte Fragen

Die DYMO-Informationen basieren auf den aktuellen Produktinformationen, der Bedienungsanleitung und der Vergleichstabelle (Rhino 6000+) des Herstellers. Die Kroko-Informationen basieren auf den Produktinformationen von Kroko Print Solutions sowie den internen Testdaten des Unternehmens (Klick-Test). DYMO und Rhino sind Marken von Unternehmen der Newell Brands-Gruppe. Kroko Print Solutions Oy ist nicht mit DYMO verbunden. Die Informationen wurden am 18.8.2026 überprüft und können sich ändern.

Möchten Sie den Unterschied in der Praxis sehen?

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